Home
Impressum  |  Conditions of Use  |  Widderrufbelehrung  |  Shipping  |  Returns & Payment

SERVICE_INFO2
  Sie befinden sich hier: Home » Geschichte Cart Contents: 0 Artikel: 0.00 EUR  |  My Account  |  Checkout   
Fun Bottles

Reviews
There are currently no product reviews
What's New?
Rose's bath

Rose's bath
38.90 EUR
[incl. 19% Tax shipping extra]

Die Geschichte des Alkohols

Die Geschichte des Alkohols – ein kurzer Abriss

Segen und Fluch: Der Einfluss, den der Alkohol seit seiner Entdeckung auf die Menschheit hat, ist konträr und gleichzeitig eng miteinander verknüpft wie die zwei Seiten der sprichwörtlichen Medaille. Doch wann wurde eigentlich zum ersten Mal Alkohol gebildet oder gar gezielt erzeugt?

Die einwandfreie Beantwortung dieser Frage ist letztendlich wohl nicht möglich, da sich die historischen Spuren des Alkohols irgendwann im Halbdunkel der Vorzeit verlieren. Es wird jedoch vermutet, dass der sogenannte „Met“ aus vergorenem Honig und Wasser das erste alkoholische Getränk überhaupt war. Seine „Erfinder“ hatten demnach entdeckt, dass die Flüssigkeit, die nach dem Auswaschen von Bienenwaben zurückblieb, in der Sonne zu brodeln und sich dabei zu verändern begann. Solch eine alkoholische Gärung, ohne die es weder Wein, Bier oder Spirituosen gäbe, kommt in der Natur auch ohne menschliches Zutun zustande: Ursache sind Hefepilze, die beim Abbau von Zucker und Stärke Energie freisetzen, wobei Alkohol (Äthanol) entsteht.

Belegt ist allerdings die Tatsache, dass Babylonier, Assyrer und Ägypter schon vor 5000 – 6000 Jahren Bier erzeugten; und auch Wein war im Altertum bereits durchaus bekannt. Werkzeuge aus dieser Zeit lassen sogar darauf schließen, dass unter anderem Nomadenvölker eine Art Wein erzeugt haben, vermutlich aus wilden Weintrauben und Maulbeeren (man nimmt heute an, dass der Kaukasus das Ursprungsland aller Weinarten ist). Des Weiteren war Wein in der hoch entwickelten ägyptischen Medizin bereits ein begehrtes Heilmittel, mit dem etwa Rheuma, Schwellungen und Wunden behandelt wurden. 
Und auch die alten Römer und Griechen wußten den Wein und seine Wirkung übrigens schon lange vor unserer Zeit zu schätzen: Vor allem in Griechenland glaubte man, durch einen gezielten Weinrausch den Göttern besonders nahe zu kommen.

Die erste Destillation (lat. „destillare“: „herabtropfen“) zur Gewinnung von Alkohol fand laut geschichtlichen Befunden im 4. Jht. n. Chr. in Alexandria statt; die Araber reichten die Kunst der Alkoholgewinnung schließlich an die Kreuzritter weiter, welche dieses Wissen nach England, Schottland und Irland brachten.
In Europa wurde Wein vermutlich erstmals im 12. oder 13. Jht. gebrannt – dieser Vorgang gab dem Alkohol seine bis heute gebräuchlichen Namen „Branntwein“ oder auch „Weingeist“.
Wegen der exponierten Macht der Kirchen waren es zunächst die Mönche, welche sich der Gewinnung des berauschenden Elixiers annahmen. Allerdings nutzten sie – im Gegensatz etwa zum Bier – den Branntwein nicht von Beginn an als Genussmittel, sondern vielmehr als Heilmittel, dem je nach gewünschter Wirkung verschiedene Kräuter und Essenzen beigemengt wurden.
Eine im Nachhinein logische Konsequenz daraus war das wachsende Interesse von Medizinern, Apothekern und Alchimisten an dem wundersamen Elixier, das vor allem mit der schwindenden Vormachtstellung der Kirche immer mehr ins Zentrum von wissenschaftlichen Forschungen rückte. Der Begriff „Alkohol“ wurde schließlich im 15. Jahrhundert von Paracelsus (* 1493 in Egg bei Einsiedeln; † 24. September 1541 in Salzburg, ein Arzt, Alchemist und Mystiker, Laientheologe und Philosoph) geprägt, der dabei die arabischen Worte „al ko hul“ (übersetzt etwa „etwas außergewöhnlich Reines“) verwendete. Die Bezeichnung „Alkohol“ löste mit der Zeit lateinische Bezeichnungen wie „aqua vitae“ („Lebenswasser“) ab.
Durch seine Reinheit, verbunden mit der hervorragenden Eigenschaft als Konservierungs- und Desinfektionsmittel, sowie seine Flüchtigkeit hatte der Alkohol für die Gelehrten des Mittelalters etwas von einem „Geist“, denn auch dieser war nach damaliger Definition unsichtbar und in seiner Reinheit und Flüchtigkeit nicht an die Materie gebunden. Diese Auffassung ist bis heute mit dem Begriff der „Spirituose“ verbunden (abgeleitet aus dem lat. Wort für Geist: „spiritus“).

Der Wandel vom Heil- zum Genussmittel vollzog sich letztendlich erst gegen Ende des 18. Jhts. (etwa zur selben Zeit ist übrigens eine merkliche Zunahme von Obstbränden zu beobachten), verbunden mit all seinen Facetten wie Missbrauch, Abhängigkeit und unkontrollierter Herstellung, aber eben auch Freude, Wohlbehagen und Sinnlichkeit. Wie sagte eben schon jener berühmte Paracelsus:
„Jedes Ding ist Gift, und kein Ding ist Gift. Allein die Dosis macht, ob ein Ding Gift ist.“

Continue
About us
What is a Funflasche?
Our Spirits
Sandblasting
BOX_SERVICES_WELL
Customer service
Press clippings
FAQs
funflaschen Movie
Commercial Clients
Promotional Gifts
Our Partners
Link Us
Partnersites

Geschenke.de

Information
Conditions of Use
Shipping
Returns & Payment
Privacy Notice
Widderrufbelehrung
Impressum
Contact Us

Copyright © 2016 funflaschen.de - Your creation - Message in an Bottle - Fancy Party Incentive - Extraordinary Gift for Him - Gift wrapping - Vouchers and Gift Certificates - Fine Spirits and Schnapps - Our Services
www.funflaschen.de